Die menschliche Psyche aus psycho-bio-physischer Sicht

Die Psyche

Psyche ist der nicht-materielle Wesenskern des Individuums Mensch.

Die Psyche ist das steuernde Innen- oder Seelenleben des Menschen; sie ist der Teil, der fühlt, wahrnimmt und reagiert, der sich etwas vorstellen kann, der sich erinnern kann und der aus gemachter Erfahrung lernen kann. Wissenschaftler sehen die »Psyche als bio-magnetisches Energiefeld«. Sie ist dem »Soma«, dem physisch-materiellen Körper übergeordnet und verlässt diesen beim physischen Tod.

Lebewesen ganz generell – also auch der physisch-materielle Körper des Menschen – bestehen weitgehend aus organischer Materie. Der Mensch beherrscht bisher weder diese Materie, noch die damit verbundenen Technologien und Konstruktionsprinzipien.

Okkultismus

Bereits im alten Griechenland ging man davon aus, dass es neben den drei Dimensionen in der physischen Welt, in der sich unser physisches Leben abspielt, noch mindestens drei weitere, übergeordnete "Ebenen" gibt, in der sich all das abspielt, was "dem Auge verborgen" bleibt, was sich im »Okkulten« abspielt:

● das »Bios« — die Ebene der lebendigen Organismen – hier liegt der Bauplan für das, was man bis heute »Soma« (= Körper) nennt; die Wirkebene auf den »Vitalkörper«, der den Körperaufbau steuert;
● die »Psyche« — die Seelen-Ebene, die Lebensenergie – von hier aus wird all das gesteuert, was für uns sichtbar durch das Verhalten des Körpers objektiv erkennbar ist; die Wirkebene auf den »Astralkörper«, der den physischen Körper steuert;
● das »Pneuma« — die Geist-Ebene, das Lebensprinzip – von hier aus wird all das gesteuert, was uns, in einem Körper lebend und an die Materie gebunden, unverständlich erscheint; all das, was man dem Begriff »Schicksal« zuordnet. Von hier aus wird das »Karma« analysiert; daraus resultiert das »Dharma«, die Lebensaufgabe für die nächste »Re-Inkarnation«, die ebenfalls von hier aus geplant und geregelt wird.

Diese drei "okkulten Ebenen" bleiben von den rein physischen Abläufen auf dieser Erde unbeeinflusst – sie sind der physischen Ebene übergeordnet und haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Hier lebt das Individuum Mensch nach seinem physischen Tod. Er lebt hier bis zur nächsten »Re-Inkarnation« – für die Augen der noch in einem physischen Körper Lebenden und an die Materie Gebundenen nicht sichtbar, wohl aber »für wirklich Sensible wahrnehmbar«. In der Wissenschaft hat man sich bei diesem Phänomen der Wahrnehmung auf den Begriff »Fremdenergie« und »Fremdeinfluss« geeinigt.

Spiritismus — Kardecismus

Diese These ist das Kernstück in der Lehre des Spiritualismus, besonders des Spiritismus; sie ist die Basis des Kardecismus geworden. Schätzungsweise gibt es weltweit mehrere Millionen von Kardecisten, die der Lehre von Allan Kardec folgen.    ►  Details dazu auf seiner Homepage.

Der Begriff »Spiritismus« umfasst die Gesamtheit der Erscheinungen, Lehren und Handlungen, die sich aus dem Verkehr oder allgemein einer Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten, genauer gesagt, den Geistern oder Geistwesen, den Nicht-Inkarnierten, ergeben.

Dass sich Geister oder Geistwesen, also Nicht-Inkarnierte den hier auf der Erde Lebenden, den Inkarnierten, durch verschiedene Mittel und Wege, wie z.B. durch ein »Medium« kundtun können, wusste man ebenfall bereits im alten Griechenland. Pythagoras (570-497/496 v. Chr.) fand im Tempel zu Delphi in der jungen Theoklea, einer in der Hochschule für Priesterinnen Ausgebildeten, ein wunderbares Medium als Vermittler zwischen der geistigen und der materiellen Welt.

Sokrates (469-399 v. Chr.) – so wissen wir von Plato (428-348 v. Chr.) – sprach immer wieder von »Daimonen«, die sich aus der geistigen Welt den Lebenden mitteilen können. Die Kirche hat dann aus diesen Daimonen die »Dämonen« gemacht, sie aber aus verständlichen Gründen dem Bösen zugeschrieben.

Für Materialisten ohne tiefgreifende Erkenntnis aus der Feldphysik und ohne langjähriges Studium des Kardecismus ist das alles natürlich eine absolut absurde Idee.

Geist regiert den Körper

Obwohl man bereits im ”alten Rom” wusste: Geist regiert den Körper – man sagte: mens sana in corpore sano = ”In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist” – behandelt man in der heutigen »Psychosomatik« in erster Linie körperliche Symptome. Die Ursachen, die Auslösefaktoren, die doch ganz offensichtlich in der Psyche liegen – denn Psychosomatik ist die Krankheitslehre, die psychische Einflüsse auf somatische, also körperliche Vorgänge berücksichtigt – werden aus mangelndem Verständnis vollkommen außer Acht gelassen.

Der Begriff »Medizin« ist definiert als die Wissenschaft vom gesunden und kranken Menschen, von der Ursache und Wirkung, sowie der Vorbeugung und Heilung einer Krankheit; gelegentlich wird Medizin allerdings auch mit ”Arzneimitteln” und mit ”Medikamenten” gleichgesetzt.

Medikamente, die chemische Wirkstoffe enthalten und damit meist auch Nebenwirkungen haben werden, können immer nur auf den Körper einwirken, aber keine Rückwirkung auf die Psyche haben, die von Wissenschaftlern als »bio-magnetisches Energie-Feld« gedeutet wird.

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